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Kesselkonzept

Das AET Kesselkonzept basiert auf 25jähriger Erfahrung in Dampferzeugung und Biomasseverbrennung. Diese Erfahrung stammt von zahlreichen Anlagen mit den untenstehenden Eigenschaften:

  • Sehr hohe Verfügbarkeit
  • Dampfdaten und Dampfqualität für Turbinenbetrieb geeignet
  • Hoher Kesselwirkungsgrad
  • Erfüllung von strengen Emissionsanforderungen
  • Flexibilität
  • Kontinuierlicher Betrieb auf mindestens 100% Last
  • Niedrige Wartungskosten
  • Lange Betriebszeit (> 8000 Stunden) ohne Unterbrechung für manuelle Reinigung der Heizflächen – auch mit Altholz

Dieses wird u.a. durch folgendes erzielt:

  • Gasdichter und vollgeschweißter Wasserrohrkessel
  • Oben aufgehängter Kessel, um Reibungskräfte während Heizung und Abkühlung zu vermeiden
  • Hoher Feuerraum mit langer Verweilzeit
  • Leeres Strahlungszug zur Kühlung vom Rauchgas vor Überhitzer
  • Senkrechte Rauchgaszüge für Aschensammlung
  • Fallrohre, die nicht thermisch beansprucht werden
  • Guter Naturumlauf, auch bei extremen Betriebsverhältnissen
  • Effektive Dampfabscheidung in der Trommel

Der Druckteil des Kessels wird nach den anerkannten Europäischen Regeln und Standards ausgeführt. Dieses gilt für die Wahl von Materialien, Berechnungen von Wandstärken, Herstellung, Zertifizierung von Schweißern sowie Qualitätssicherung vom Endprodukt.

Der Feuerraum ist hoch und schlank, um eine lange Verweilzeit und eine gute Turbulenz und somit eine gute Mischung zwischen unverbrannten Gasen und Verbrennungsluft zu erzielen. Dieses gewährleistet eine gute Verbrennung mit niedrigen Emissionen.

Ein hoher und schlanker Kessel gewährleistet außerdem einen guten Naturumlauf vom Wasser und Dampf in den Paneelrohrwänden.

Der Feuerraum ist ohne Ausmauerung hergestellt, um zu vermeiden, dass geschmolzene Aschenpartikeln festkleben und Verschlackung bilden sollen.

Vom Feuerraum strömt das Rauchgas in den oberen Teil des Strahlungszugs und weiter senkrecht durch den Zug. Im Bodentrichter wendet das Rauchgas 180º und strömt senkrecht durch den Überhitzerzug. Dadurch werden Partikeln vom Rauchgas abgeschieden, die rückgefeuert werden.

Der Überhitzer ist im dritten Zug angeordnet. Dieses bewirkt, dass das Rauchgas und die Aschenpartikeln vor dem Eintritt zum Überhitzer lange Zeit für die Abkühlung bis unter den Aschenschmelzpunkt bekommen. Hier strömt das Rauchgas nach oben, und die wärmsten Überhitzer mit dem großen Rohrabstand sind deshalb ganz unten angeordnet. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass Aschenpartikeln durch die Heizflächen frei hinunterfallen können. Die beiden Teile tragen dazu bei, eine lange Betriebszeit ohne Unterbrechungen für manuelle Reinigung der Heizflächen zu gewährleisten.

Der Ekonomiser ist als eine separate Einheit angeordnet und mit Heizflächen aus Glattrohren hergestellt.

Not only "Know How" - also "Know Why"